Wenn eine Verbindung harmlos sein will, soll sie sich auflösen!

Auch in Linz regt sich Widerstand gegen das reaktionäre Korporationsunwesen! Thematisiert wird dabei nicht nur der Rechtsextremismus so mancher deutschnationalen Burschenschafter sondern zB auch der Struktureller Konservatismus des Korporationswesens oder männerbündische Prinzipien allgemein.

Freitag, 13.1.12
14:00h :
“1. Linzer Burschitour” mit Heribert Schiedl (DÖW)
servus-Clubraum, Stadtwerkstatt Linz, Kirchgasse 4
diesenreiter.at

Samstag, 14.1.12
- 18:00h
Demonstration “CV-Ball wegschmeißen!” gegen den reaktionären CV-Ball im Palais-kaufmännischer Verein.
Treffpunkt Hauptplatz

- ca. 20:30h
Straßenfest – “CV-Ball wegtanzen!” am Schillerpark Linz (Nähe Palais-kaufmännischer Verein)

- ca. 22:00
Abendprogramm, Chillout mit Vokü und Auflegerei
Ort wird noch bekanntgegeben

Samstag 11.2.12
Proteste gegen den rechtsextremen Burschenbundball – Termin vormerken, Infos folgen.

Zum Aufruftext gehts hier…

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Wir empfehlen: 1. Linzer Burschi Tour

In Linz gibt es viele Burschenschaften, mehr als man vermuten möchte. Doch was machen diese Burschenschaften eigentlich, außer das ihre Mitglieder hübsche Käppchen spazieren tragen, öfters mal zu viel Bier trinken und sich manchmal mit Degen ihre Gesichter zerkratzen? Ist das alles nur scheinbar harmloser Studentenspaß, oder steckt da mehr dahinter?

Burschenschaften verstehen sich primär als Eliteschmieden. Ihre Mitglieder helfen sich gegenseitig in Machtpositionen und versuchen so, ihre politische Ideologie im gesellschaftlichen Diskurs zu verankern. Diese Ideologie ist geprägt von starkem Sexismus, Ausländerfeindlichkeit und Geschichtsrevisionismus. Am äußeren rechten Rand des politischen Spektrums gelegen, überschneiden sich viele ihrer Positionen mit jenen der FPÖ, deren PolitikerInnen sich auch immer wieder aus den Burschenschaften-Kreisen rekrutieren.

Nicht nur FPÖ-Chef H.C. Strache oder FPÖ-Nationalratsvorsitzender Martin Graf sind Burschenschafter, auch der Linzer FPÖ-Chef Detlef Wimmer und der FPOÖ-Vorsitzende Manfred Haimbuchner stammen aus diesem Milieu. Grund genug, einmal eine Reise durch die Linzer Burschenschafter-Szene zu unternehmen. Der Rechtsextremismus Experte Heribert Schiedel vom DÖW, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, wird einen Einblick in die politischen und gesellschaftlichen Verflechtungen der Linzer Burschenschaften geben. Nach einem Einführungsvortrag werden wir bei einem Nachmittagsspaziergang ein paar der Buden der Burschenschaften besuchen und vor Ort mehr über diese erfahren. Die genaue Route wird aus Sicherheitsgründen erst bei der Veranstaltung vor Ort bekannt gegeben.

Die Teilnahme ist kostenlos, um kleine Spenden für den Referenten wird gebeten. Für die Sicherheit wird nach bestem Wissen und Gewissen gesorgt, ich suche noch Menschen mit guten Kameras für das Dokuteam. Und bitte: Spread the word!

Wann: Freitag, 13. Januar 2012
Zeit: 14:00 bis 17:00
Wo: clubraum servus.at, Kirchengasse 4, 4040 Linz

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Kurzaufruf zur Antifa Demo in Sbg

Antifa Demo am 21. Jänner 2012 in Salzburg

Treffpunkt Neue Mitte Lehen 11 Uhr

Am 21. Jänner 2012 findet das Neujahrstreffen der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) in Salzburg statt. Als Redner auftreten werden unter anderem Karl Schnell, Landesparteiobmann der Salzburger Freiheitlichen und Parteichef Heinz Christian Strache. Ein derartiges Event ohne Proteste über die Bühne gehen zu lassen wäre eine antifaschistische Unzumutbarkeit.

Egal wie viele Skandale es über ihre Beziehungen zur militanten Neonazi Szene gibt, oder wie viele derb rassistische Wahlkämpfe sie führt – die FPÖ ist ein fest verankerter und immer stärker Teil der Österreichischen Parteilandschaft. Im gesamten europäischen Raum spielt diese eine Vorreiterrolle was massentauglichen Rechtsextremismus betrifft. Selbst rühmt sie sich als „erfolgreichste patriotische Kraft in Europa….“

Eine Benennung der Freiheitlichen als Partei mit rechtsextremer Tendenz, fällt aber hierzulande selbst der  Linken oftmals schwer. Zwar mag es bei „den Blauen“ tatsächlich auch einen liberaleren Flügel geben, doch hat dieser unabstreitbar an Einfluss verloren. Rassistische Stimmungsmache, antifeministische Forderungen und autoritäre Konzepte sind das, was real geliefert wird. Eine populistische Präsentation tut dieser Tatsache keinen Abbruch, sondern zeugt nur noch mehr von der Aktualität des Problems des Rechtsextremismus.

Gründe um am 21. Jänner auf die Straße zu gehen gibt es also genug. Dennoch wollen wir mehr sein als die autonome „Nazi Polizei“. Antifaschismus heißt für uns nicht nur Selbstschutz, sondern auch die Wahrung einer Perspektive jenseits des Kapitalismus.

Auf nach Salzburg! – Den Rechtsextremen ihr Neujahrstreffen vermiesen!
Für eine befreite Gesellschaft!

Zugtreffpunkt auf Mail Anfrage!

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No WKR 2012 – Updates

Am 23.Dezember findet unser mittlerweile zehntes Antifacafé im KV Röda (Gaswerkgasse2) statt. Beginn ist 20:oo Uhr.

Diesmal dreht sich alles um den WKR Ball, der nach eigenen Angaben das größte Burschi-Event im deutschsprachigen Raum ist. 2012 übrigens am 27. Jänner, dem Auschwitz Gedenktag und International Holocaust Memorial Day, stattfindend. Zu den Besucher_innen des Balls zählen Jahr für Jahr FPÖler_innen, Vertreter_innen europäischer Rechtsparteien und Neonazis.

Auch wenn aufgrund medialen Protests ab 2013 das “schicke Ambiente” der Hofburg nicht mehr zur Verfügung stehen wird, lohnt es sich dem WKR und Burschenschaften allgemein etwas Aufmerksamkeit zu widmen. Vor allem Aspekte wie Sexismus und Heteronormativität bleiben im Angesicht rechtsextremer Umtriebe leider oft außerhalb des Kritik-Fokus.

Am besten ihr haltet euch via nowkr.at über die Gegenproteste am laufenden. Neben den bürgerlichen Veranstaltungen und jeder Menge Aktionen wird es vermutlich auch eine linksradikale Gegendemo geben!

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weitere NoWKR Termine:

  • 07.01.2012: Mobi Party ua. mit DISCO. Kobito,… im EKH
  • 27.01.2012: No WKR Actionday
  • 28.01.2012: Burschisafari, Vorträge und eine Antinationale Afterparty
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Wir empfehlen:

Diskussionsreihe:
Autonome Räume und linksradikale Bewegung

Im Zuge unserer Bemühungen um ein Autonomes Zentrum in Linz, wollen wir eine Diskussion über unser Anliegen auch außerhalb unser Gruppe und auf breiter Basis anstoßen. Dazu haben wir Genoss_innen aus anderen Projekten eingeladen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir uns mit selbstverwalteten Räumen im linken Bewegungskontext kritisch auseinandersetzen. Die Veranstaltungen sind nicht als Frontalvortrag konzipiert, sondern als gemütliche Diskussionsrunden mit Inputs angedacht – kennenlernen, vernetzen und Ideenaustausch soll dabei nicht zu kurz kommen.

Alle Veranstaltungen finden im KAPU-Dachstock (Kapuzinerstraße 36) statt.

Mittwoch, 23. November, 19.30 Uhr
Aspekte linksradikaler Bewegungsgeschichte in Linz

Nach einer kurzen Retrospektive was sich in der Stahlstadt in den
letzten 20 Jahren so am linken Rand getan und getummelt hat werden
Aktivist_innen vom Infoladen-Treibsand-Kollektiv die letzten 9 Jahre
genauer unter die Lupe nehmen. Was sollte der Laden in der Rudolfstaße
(der diesen Sommer aufgegeben wurde), welchen Themen standen auf der
Tagesordnung, welche Widersprüche haben uns gequält, was stand hinter
der selbst gewählten Mission: “Radikale Politik für eure Köpfe!”

Freitag, 25. November, 19.30 Uhr
Selbstverwaltete Raumprojekte in Salzburg

Aus den anfänglichen Protesten gegen das World Economic Forum in
Salzburg 2001 und 2002, enstand im Frühjahr 2003 der Infoladen
Salzburg. Gemeinsam mit Aktivist_innen aus Salzburg soll an diesem
Abend ein Einblick in das linksradikale/anarchistische Geschehen der
letzten Jahre gegeben werden: Welche Diskussionen, Projekte und Gruppen gab und gibt es eingentlich in Salzburg? Wie funktioniert das neue soziale Zentrum SUB und wie ist es entstanden?

Freitag, 2. Dezember, 19.30 Uhr
Geschichte des Autonomen Zentrums ZAKK in Passau

Gemeinsam mit Passauer Aktivist_innen soll schlaglichtartig die autonome Bewegungsgeschichte der Satdt beleuchtet werden: Welche Debatten um Formen der “Organisierung”, Nutzung und Schaffung von Räumen gab es in der “Antifa-Hochburg” der 90er Jahre im schwarz-braunen Niederbayern? Wie wirkte sich die gewaltige staatliche Repressionsserie die im § 129-Verfahren gegen 39 “Passauer” Antifaschist_innen einen ihrer Höhepunkte fand auf die Bewegung aus? Davon ausgehend werden wir uns ansehen, mit welchen Konzepten, Konflikten und Diskussionen das “Zentrum für ambulante Kultur und Kommunikation (ZAKK)” im Jahr 1999 entstand und sich bis heute entwickelt hat.

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antifacafé #10 – NoWKR

23. Dezember – 20:00 – KV Röda Steyr

Am 27. Jänner findet auch 2012 wieder der Ball des Wiener Korporations Ring (WKR) in der Wiener Hofburg statt. Bei diesem Ball handelt es sich nicht um ein harmlose Tanzveranstaltung von Burschenschaften, sondern um ein wichtiges Event der extremen Rechten. Ein Abend an dem sich „national-freiheitliche“, deutschnationale und offen rechtsextreme an einem der repräsentativsten Orte in Wien selbst feiern und ihr Kontakte mit Vertreter_innen der europäischen Rechten pflegen. Der WKR-Ball zeigt klar (ebenso die Wahlergebnisse der FPÖ) wie gesellschaftsfähig und akzeptiert antisemitisches, rassistisches, nationalistisches, sexistisches und homophobes Gedankengut hierzulande ist. Dementsprechend sorgte auch die Polizei in den letzten beiden Jahren dafür, dass alle Gegendemos schon im vorhinein untersagt wurden. Die dennoch erschienenen Antifaschist_innen wurden brutal von der Straße geknüppelt.

#Infos & Kritik zu WKR und Burschenschaften
#Proteste 2012
#Rechtshilfe Tip

Im Anschluss veranstalten wir, ebenfalls im Röda, die vorweihnachtliche “Kater statt Christkind” Party. Aufgelegt wird Trash in vielerlei Variationen. Musikwünsche sind dabei natürlich immer willkommen.

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Eure Feier nervt! Antinationale Aktionen in Linz

antinationalfeiertag.wordpress.com

Wieder 26. Oktober. Die österreichische Nation bejubelt sich selbst und taucht sich in ein rot-weiß-rotes Fahnenmeer. Bezeichnend: Österreich feiert seine Freiheit nicht am 8. Mai – dem Tag der Niederschlagung des Nationalsozialismus – sondern an dem Tag, an dem die Alliierten Österreich offiziell verließen, an dem die Entnazifizierung praktisch endete. Anstatt eine seriöse Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Täter_innen zu suchen, stilisierten sich ‘die Österreicher_innen’ zum ersten Opfer der Nazis. Wenige, die ernsthaft aufarbeiten wollten, wurden als Vaterlandsveräter_innen verunglimpft. Die österreichische Nation definiert sich bis heute vor allem über das Völkische und die Abgrenzung zu allem, was „Fremd“ – also nicht deutschen Blutes – ist. Doch blieb das Konstrukt ‘Nation’ keine Einbildung, sondern schaffte eine materielle Abhängigkeit und kann nicht abseits von Staat und Kapital gedacht werden. Wir richten uns gegen jede Form von Nation, egal ob sie sich nun rassistisch oder multikulturell definiert. Die Idee der Nation bleibt immer scheiße. Sie wird nur mit Konkurrenz, Abgrenzung nach außen und Zwangsharmonisierung nach innen machbar.

Doch wir haben genug von Österreich und seinen Fans!
Statt der Aufopferung für die Gemeinschaft wollen wir das schöne Leben für alle!

  • 16 Uhr: Antinationaler Stadtspaziergang
    [Treffpunkt Volksgarten / Haltestelle Goethekreuzung]
    führt an einigen völkisch-nationalen Denkmälern vorbei und bietet zu diesen kurze Inputs und künstlerische Interventionen
  • ab 19 Uhr: VOKÜ & Tee (in der Kapu)
  • 20 Uhr: Film & Diskussion (in der Kapu)
    „1. April 2000″ ist ein österreichischer Propaganda-Sci-Fi-Film aus den 50ern. Gemeinsam wollen wir mit Euch über Nationalismus in Österreich diskutieren.
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