Wir empfehlen:
Diskussionsreihe:
Autonome Räume und linksradikale Bewegung
Im Zuge unserer Bemühungen um ein Autonomes Zentrum in Linz, wollen wir eine Diskussion über unser Anliegen auch außerhalb unser Gruppe und auf breiter Basis anstoßen. Dazu haben wir Genoss_innen aus anderen Projekten eingeladen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir uns mit selbstverwalteten Räumen im linken Bewegungskontext kritisch auseinandersetzen. Die Veranstaltungen sind nicht als Frontalvortrag konzipiert, sondern als gemütliche Diskussionsrunden mit Inputs angedacht – kennenlernen, vernetzen und Ideenaustausch soll dabei nicht zu kurz kommen.
Alle Veranstaltungen finden im KAPU-Dachstock (Kapuzinerstraße 36) statt.
Mittwoch, 23. November, 19.30 Uhr
Aspekte linksradikaler Bewegungsgeschichte in Linz
Nach einer kurzen Retrospektive was sich in der Stahlstadt in den
letzten 20 Jahren so am linken Rand getan und getummelt hat werden
Aktivist_innen vom Infoladen-Treibsand-Kollektiv die letzten 9 Jahre
genauer unter die Lupe nehmen. Was sollte der Laden in der Rudolfstaße
(der diesen Sommer aufgegeben wurde), welchen Themen standen auf der
Tagesordnung, welche Widersprüche haben uns gequält, was stand hinter
der selbst gewählten Mission: “Radikale Politik für eure Köpfe!”
Freitag, 25. November, 19.30 Uhr
Selbstverwaltete Raumprojekte in Salzburg
Aus den anfänglichen Protesten gegen das World Economic Forum in
Salzburg 2001 und 2002, enstand im Frühjahr 2003 der Infoladen
Salzburg. Gemeinsam mit Aktivist_innen aus Salzburg soll an diesem
Abend ein Einblick in das linksradikale/anarchistische Geschehen der
letzten Jahre gegeben werden: Welche Diskussionen, Projekte und Gruppen gab und gibt es eingentlich in Salzburg? Wie funktioniert das neue soziale Zentrum SUB und wie ist es entstanden?
Freitag, 2. Dezember, 19.30 Uhr
Geschichte des Autonomen Zentrums ZAKK in Passau
Gemeinsam mit Passauer Aktivist_innen soll schlaglichtartig die autonome Bewegungsgeschichte der Satdt beleuchtet werden: Welche Debatten um Formen der “Organisierung”, Nutzung und Schaffung von Räumen gab es in der “Antifa-Hochburg” der 90er Jahre im schwarz-braunen Niederbayern? Wie wirkte sich die gewaltige staatliche Repressionsserie die im § 129-Verfahren gegen 39 “Passauer” Antifaschist_innen einen ihrer Höhepunkte fand auf die Bewegung aus? Davon ausgehend werden wir uns ansehen, mit welchen Konzepten, Konflikten und Diskussionen das “Zentrum für ambulante Kultur und Kommunikation (ZAKK)” im Jahr 1999 entstand und sich bis heute entwickelt hat.